DJI FlyCart 30 unterstützt Bergrettungen

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Wenn Bergsteiger auf dem höchsten Berg der Alpen in Schwierigkeiten geraten, kann eine Drohne zur Unterstützung einer Rettungsaktion eingesetzt werden. Der französische Mont Blanc ist bei Bergsteigern sehr beliebt. Mit einer Höhe von 4.806 Metern ist es eine enorme Herausforderung, den Gipfel zu erreichen. Oben sind die Wetterbedingungen oft extrem und ändern sich schnell. Daher kommt es regelmäßig vor, dass eine Rettungsaktion erforderlich ist, wenn Bergsteiger nicht weiterkommen. Bei diesen Rettungsaktionen kommt die DJI FlyCart 30 zum Einsatz.

So unterstützt die DJI FlyCart 30 eine Rettungsaktion

Die Drohne ersetzt nicht das Rettungsteam, sondern ist eine wertvolle Ergänzung. Das Rettungsteam geht voran. Sobald es das Opfer erreicht hat, kann die Drohne mit Ausrüstung herbeifliegen. Wo das Rettungsteam früher viel Material in einem Rucksack mitnehmen musste, kann dies nun mit der Drohne transportiert werden. Der DJI FlyCart 30 transportiert unter anderem medizinische Ausrüstung, Seile, Anker und Funkgeräte, Wärme-Kits und Wärmedecken. Dies bedeutet, dass das Team schneller und weniger ermüdet am Einsatzort ankommen kann. Da die Rettungskräfte weniger Gewicht tragen müssen, können sie das Opfer oft schneller erreichen. Das spart wertvolle Zeit und Energie. Der Einsatz des DJI FlyCart 30 kann außerdem zu sichereren Bedingungen beitragen, da das Rettungsteam mit weniger Gepäck wendiger ist und somit weniger Risiken eingeht, wenn es das Gelände nicht sicher betreten kann.

Manchmal ist das Gelände zu gefährlich, um es zu betreten. Durch viel Schnee und Eis kann der Untergrund instabil werden, sodass das Rettungsteam nicht sicher arbeiten kann. In diesem Fall kann der DJI FlyCart 30 ein Überlebenspaket an das Opfer liefern oder abwerfen. So erhalten gestrandete Kletterer schnell die ersten Mittel zum Überleben. Die Drohne kann beispielsweise einen Erste-Hilfe-Kasten, einen Wärmekasten und andere Überlebensausrüstung liefern.

Wie das Rettungsteam diese Drohne einsetzt, ist im folgenden Video zu sehen.

Warum eine Drohne und kein Hubschrauber?

Ein Hubschrauber fliegt häufig auf Sicht. In hohen Gebirgen treten regelmäßig schwierige Bedingungen auf, wie dichter Nebel und niedrige Bewölkung. Dann ist das Fliegen mit einem Hubschrauber manchmal nicht möglich. Die DJI FlyCart 30 hingegen kann eine vorprogrammierte Route fliegen. Außerdem kann die Drohne auch unter Bedingungen mit eingeschränkter Sicht einsatzfähig bleiben.

DJI FlyCart 30

Was ist die DJI FlyCart 30 und was kann sie genau?

Der DJI FlyCart 30 ist eine Lieferdrohne, die Pakete transportieren und ausliefern kann. Es gibt zwei Möglichkeiten der Auslieferung: Die Drohne kann landen oder das Paket mit einer Winde kontrolliert absenken. Dadurch können Pakete auch in schwer zugänglichem Gelände ausgeliefert werden. Das maximale Liefergewicht beträgt 40 kg (Einzelbatterie). Routen und Missionen können im Voraus geplant werden. Die Drohne ist für extreme Bedingungen ausgelegt. So kann sie in Höhen von bis zu etwa 6.000 Metern operieren und bei Temperaturen von -20 bis 45 °C eingesetzt werden. Die DJI FlyCart 30 hat eine Reichweite von bis zu 20 km.

Anwendungen von Drohnen

Drohnen sind längst nicht mehr nur eine Kamera in der Luft. Die Technik hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht, sodass Drohnen immer häufiger im professionellen Bereich eingesetzt werden. Sie sind schnell, präzise und an schwer zugänglichen Orten einsetzbar.

Während der Olympischen Winterspiele konnten wir bereits beobachten, wie FPV-Drohnen den Zuschauer buchstäblich mit auf die Piste nehmen. Es ist, als würde man selbst hinter den Sportlern herfliegen. Aber Drohnen können viel mehr als nur spektakuläre Bilder aufnehmen. In der Schweiz wird beispielsweise eine Drohne als fliegender Pistenwart eingesetzt. Durch die Überwachung von Skiliften und Schneekanonen können Inspektionen schneller durchgeführt und viel Zeit gespart werden. Von Inspektionen und Überwachung bis hin zu Sicherheit, Messungen und Wartung: Die Möglichkeiten wachsen täglich. Sind Sie neugierig, wie Drohnen in Ihrem Unternehmen einen Unterschied machen können? Wir beraten Sie gerne bei der Suche nach einer Anwendung, die zu Ihrem Unternehmen passt.

Sem van Geffen

Miteigentümer Drone Class B.V.

Über den Autor

Sem ist ein erfahrener Trainer/Entwickler, dessen Hauptinteresse Drohnen sind. Er besitzt das EASA STS Theorie-Zertifikat. Sein Spezialgebiet ist das EU-Luftfahrtrecht und er fliegt gerne die DJI Mavic 3 Enterprise.

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